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NEU bei uns: Psychische Gefährdungsbeurteilung
In einer Arbeitswelt, die zunehmend von Zeitdruck, ständiger Erreichbarkeit und komplexen Teamdynamiken geprägt ist, rückt die psychische Gefährdungsbeurteilung immer stärker in den Fokus. Sie untersucht, welche Faktoren im Arbeitsalltag die mentale Gesundheit beeinflussen – von der Arbeitsorganisation über den Führungsstil bis hin zum sozialen Miteinander.
Rechtlicher Hintergrund
Seit Inkrafttreten des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG §§ 5 und 6) im Jahr 1996 sind Arbeitgeber verpflichtet, Gefährdungen systematisch zu beurteilen. Seit der Überarbeitung Ende 2013 werden psychische Belastungen explizit in § 5 ArbSchG als zu berücksichtigende Gefährdungen bei der Gefährdungsbeurteilung aufgeführt
Der Zweck dieses Gesetzes ist es, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit zu schützen und zu verbessern.
- § 5 ArbSchG: verpflichtet Arbeitgeber, Gefährdungen der Beschäftigten systematisch zu beurteilen – also körperliche wie auch psychische Belastungen zu ermitteln und zu bewerten.
- §6 schreibt vor, dass diese Gefährdungsbeurteilung dokumentiert werden muss, damit Transparenz besteht und Schutzmaßnahmen nachvollziehbar sind.
Ziele der Gefährdungsbeurteilung
Die psychische Gefährdungsbeurteilung verfolgt mehrere zentrale Ziele:
- Belastungen sichtbar machen: Zeitdruck, Konflikte oder ständige Erreichbarkeit sollen erkannt und bewertet werden.
- Gesundheit schützen: Risiken für Stress, Erschöpfung oder Burnout werden reduziert.
- Arbeitsbedingungen verbessern: Maßnahmen optimieren die Organisation und schaffen ein motivierendes Umfeld.
- Rechtliche Vorgaben erfüllen: Unternehmen dokumentieren wirksame Schritte für den Gesundheitsschutz.
Zahlen & Fakten
Psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen für langfristige Arbeitsausfälle:
- Sie machen 17,4 % aller Fehltage aus und führen im Schnitt zu mehr als fünf Wochen Ausfallzeit.
- Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt – von 61 Mio. auf 132 Mio. Tage.
Diese Entwicklung zeigt deutlich: Mentale Belastungen sind nicht nur ein individuelles Problem, sondern ein ernstzunehmender wirtschaftlicher Faktor.
Unser Weg zur Umsetzung
Unsere professionelle Gefährdungsbeurteilung umfasst:
1. Kostenloses Erstgespräch
2. Analyse der Belastungen
3. Auswertung & klare Handlungsempfehlungen
4. Maßnahmenplan zur nachhaltigen Umsetzung
5. Evaluationsworkshop
Interessiert? Dann kontaktieren Sie uns gerne und vereinbaren mit uns ein erstes kostenloses Gespräch. Kontakt